Sechs Wochen bei den Flussmanagern!

Sechs Wochen bei den Flussmanagern!

Wie unsere Praktikantin Alexandra Hekel unter anderem ihre Höhenangst besiegte – ein Bericht der 22-Jährigen.

Unsere Praktikantin Alexandra Hekel. Foto: Ilias Abawi

Unsere Praktikantin Alexandra Hekel. Foto: Ilias Abawi

Als PR- und Journalismus-Studentin der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen, entschied ich mich dazu, mein sechswöchiges Pflichtpraktikum in der Kommunikationsabteilung der Emschergenossenschaft zu absolvieren. Genau die richtige Entscheidung, denn ich kann mit voller Überzeugung schreiben: Es war eine wirklich schöne und sehr lehrreiche Zeit!
Wenn ich jetzt so auf mein Praktikum zurückschaue, stelle ich überrascht fest: Ich habe während meiner sechswöchigen Praktikumszeit tatsächlich nicht einmal Kaffee gekocht! Nicht ein einziges Mal! Stattdessen bekam ich die Gelegenheit, zu erfahren, wie Pressearbeit in einem Unternehmen wirklich funktioniert. Und das war eine tolle Erfahrung.

Vorsichtiger Blick übers Geländer... Foto: Ilias Abawi

Vorsichtiger Blick übers Geländer… Foto: Ilias Abawi

Blick knapp 50 Meter tief in den Saugraum

Immerhin geht es knapp 50 Meter tief runter… Foto: Ilias Abawi

Unternehmenskommunikation, Pressespiegel, Pressemitteilung…All das waren mir durch mein Studium natürlich Begriffe. Begriffe, die ich durch stundenlanges Lernen für Klausuren auf Knopfdruck in langen Sätzen (mehr oder weniger) definieren kann. Auf Knopfdruck aber eine Pressemitteilung zu schreiben, die bis zu einem bestimmten Zeitpunkt fertig sein muss,  ist dann doch wieder etwas ganz anderes.

Meine Aufgaben waren sehr vielfältig. Ich habe beim Pressespiegel geholfen, Presse-Clippings recherchiert, Bildanfragen bearbeitet und (das fand ich besonders spannend) selbst Texte (Pressemitteilungen und Blogbeiträge) verfasst. Daneben habe ich den „Social-Media-Bereich“ kennen gelernt und einen Tag bei der „Besucherbetreuung“ sowie in der Druckerei  verbracht. Außentermine, wie zum Beispiel eine Redaktionssitzung oder ein Interviewtermin,  die ich begleiten durfte, haben noch zusätzliche Abwechslung gebracht. Es wurde also wirklich nicht langweilig.

Der Vergleich zwischen Mensch und Maschine: Alexandra Hekel neben einer der Pumpen im neuen Pumpwerk Bottrop. Foto: Ilias Abawi

Der Vergleich zwischen Mensch und Maschine: Alexandra Hekel neben einer der Pumpen im neuen Pumpwerk Bottrop. Foto: Ilias Abawi

Natürlich habe ich aber nicht nur die Pressearbeit an sich kennen gelernt. Auch über das so beeindruckende Projekt  „Emscher-Umbau“ selbst, habe ich eine Menge erfahren. Und zwar nicht nur durch die vielen Artikel und Berichte, die ich gelesen habe. Denn sowohl die Emscherquelle als auch die Emschermündung, den Phoenix-See und das Hochwasserrückhaltebecken in Dortmund-Mengende habe ich im Rahmen des Praktikums unter anderem  besichtigt. In der letzten Woche ging es dann auch noch mit Helm und Arbeitsstiefeln auf die Baustelle am Pumpwerk Bottrop.

Ein spannender Besuch – trotz Höhenangst
Ein besonders spannender Besuch, wenn man, so wie ich, eigentlich ziemliche Höhenangst hat. Ein bisschen komisch wurde mir dann auch, als es hinunter in die mehr als 40 Meter tiefe Baugrube ging. „Nicht runter gucken!“, habe ich mir im Stillen immer wieder gesagt, während wir Treppe für Treppe immer tiefer in diesem riesigen Loch verschwanden und konnte dann aber doch nicht widerstehen, einen Blick zu riskieren. Und das hat sich gelohnt. Denn es ist schon ein besonderer Anblick, wenn man so tief hinunter schauen kann.

Wieder heil oben angelangt, war ich dann froh, dass ich mich überwunden habe und damit eine weitere tolle Erfahrung sammeln konnte. Schön, dass ich durch ein Praktikum in der Pressestelle ganz nebenbei auch noch gelernt habe, mich meiner Höhenangst zu stellen, damit hatte ich vorher so gar nicht mit gerechnet, muss ich sagen.

Was zur Hölle treibt denn bloß der Fotograf der BILD-Zeitung da?!? Foto: Ilias Abawi

Was zur Hölle treibt denn bloß der Fotograf der BILD-Zeitung da?!? Foto: Ilias Abawi

In der Abteilung und dem Team dort habe ich mich super wohl gefühlt. Das hat es mir leicht gemacht, mich mit den Aufgaben vertraut zu machen und hat vor allem wesentlich dazu beigetragen, dass ich (trotz der für eine Studentin doch recht frühen Uhrzeit) jeden Morgen wirklich gerne zur Arbeit gegangen bin. Diese sechs Wochen  waren also nicht nur sehr lehrreich, sondern haben dazu auch unglaublich viel Spaß gemacht.

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