Dafür gab es nun einen Preis!

Dafür gab es nun einen Preis!

Landschaftsarchitekturpreis für Drosselbauwerk im Hochwasserrückhaltebecken in Dortmund und Castrop-Rauxel.

Die Emschergenossenschaft freut sich für die Landschaftsarchitekten B.A.S. Kopperschmidt + Moczala GmbH. Das Büro hat den „Westfälischen Preis für Baukultur“ erhalten. Das Betriebsgebäude und das Auslassbauwerk des Hochwasserrückhaltebeckens an der Emscher seien beispielhaft für eine innovative und nachhaltige Baukultur, lobten der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und die Westfalen-Initiative.  Das Architektenbüro hatte den Entwurf im Rahmen eines Wettbewerbes der Emschergenossenschaft zur Gestaltung des Betriebsgebäudes eingereicht – und unseren Zuschlag erhalten!

Das Drosselbauwerk ist in Dortmund auch als „Emschertalsperre“ bekannt, denn es verlangsamt bei starken Regenfällen den Abfluss in der Emscher. So kann das Gewässer innerhalb des Beckens (das so groß ist wie 46 Fußballfelder) aufgestaut und alle unterhalb Dortmunds an der Emscher liegenden Städte vor Hochwasser geschützt werden. Unser Becken an der Stadtgrenze Dortmund-Mengede und Castrop-Rauxel-Ickern hat immerhin ein Fassungsvermögen von 1,1 Millionen Kubikmeter – das entspricht fast sieben Millionen Badewannen!!!

Das Becken haben wir von 2011 bis 2013 im Rahmen des Emscher-Umbaus und zur Verbesserung des Hochwassermanagements in unserer Region gebaut. In den kommenden Jahren bilden wir dort im Zuge der Renaturierung der Emscher dort noch einen ökologischen Schwerpunkt.

Hier sind ein paar Impressionen des Drosselbauwerks sowie des Betriebsgebäudes, das im Rahmen von Führungen auch als Aussichtsplattform dient:

Fotos: Claudia Dreyße

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