Der März – fast wäre er besonders trocken gewesen….

Der März – fast wäre er besonders trocken gewesen….

Noch bis zum vergangenen Samstag präsentierte sich der März 2015 als Frühlingsmonat mit viel Sonne und wenig Regen. Das Sturmtief der vergangenen Tage hat jetzt die Wetterstatistik total durcheinandergewirbelt . . .Ob Dortmund, Gelsenkirchen, Oberhausen an der Emscher oder oder Haltern, Schermbeck und Lünen an der Lippe – überall fiel den ganzen Monat lang bis zum 28. März nur wenig Regen. Im Emschergebiet waren es bis dahin etwa 22 Liter auf den Quadratmeter, im Lippegebiet durchschnittlich 25 Liter. Schon bis zum Abend des 30. März – da war der Monat noch gar nicht zu Ende – hatte sich diese Menge mehr verdoppelt. Das Sturmtief Niklas hatte dermaßen viel Regen im Gepäck, dass in nur zwei Tagen an der Emscher durchschnittlich 33 Liter Niederschlag auf jeden Quadratmeter dazugekommen sind.

Die Folge: Die Emscher ist überall stark gestiegen. Das Wasser, das auf der Straße in die Gullis abfließt, erreicht schon nach wenigen Stunden den Fluss.  Weil viele Stadtviertel neben der Emscher tiefer liegen als der Fluss, ist der Hochwasserschutz hier besonders wichtig, sind die Deiche sehr hoch. Andererseits fallen die Emscher-Pegel genau so schnell wieder, wenn der Regen erst einmal nachlässt.

An der Lippe ist das anders: Weil sie so ein großes, ländliches Einzugsgebiet hat, dauert es hier viel länger, bis sich ein Hochwasser entwickelt. Aber schon heute sind die Lippe-Pegel in Lünen, Haltern und Dorsten so stark gestiegen, dass man von Hochwasser sprechen kann. Jetzt kommt es darauf an, wieviel Regen in den kommenden Tagen fällt. Die Lippefähre „Baldur“ in Dorsten, bleibt erst mal an Land, bis das Gröbste vorüber ist und wird erst nach Ostern eingesetzt.

 

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