Ein weiterer Schritt im Lippe-Programm

Ein weiterer Schritt im Lippe-Programm

An der Mühlenbach-Mündung entsteht ein Stück neue Lippe

Beim Thema Dattelner Mühlenbach hat man bisher wohl eher an die Kanalbaumaßnahmen am Mühlenbach, Dümmerbach, Westerbach und Steinrapener Bach gedacht – die Mühlenbach-Mündung in die Lippe wurde dagegen bisher kaum beachtet. Das wird sich nun ändern!

Beim gemeinsamen Presse-Termin am Lippe-Ufer erklärten Dr. Uli Paetzel und Dr. Emanuel Grün zusammen mit dem Bürgermeister der Stadt Datteln, André Dora, und Sabine Brinkmann vom Landes-Umweltministerium die neue Baumaßnahme. Früher oder später wird das so gar nicht mehr möglich sein: Denn dort wo das heutige Lippe-Ufer verläuft, sollen schon bald kleine Inseln entstehen. Das Projekt ist nach der Fluss- und Auenentwicklung am Haus Vogelsang und dem Deichbau-Projekt HaLiMa ein weiterer Schritt zur Umgestaltung der Lippe.

Pressetermin am Dattelner Mühlenbach: (v.l.n.r.) André Dora, Dr. Uli Paetzel, Sabine Brinkmann, Dr. Emanuel Grün

Pressetermin am Dattelner Mühlenbach: (v.l.n.r.) André Dora, Dr. Uli Paetzel, Sabine Brinkmann, Dr. Emanuel Grün

 

 

Schmutzig ist der Dattelner Mühlenbach nicht mehr – obwohl er in Sohlschalen aus Beton fließt und so eher einem Nebenlauf der Emscher gleicht. Bevor er in die Lippe fließt, wird in der Kläranlage das gesamte Wasser aus dem Einzugsgebiet gereinigt. Bis Ende 2018 soll im Rahmen des Lippe-Programms an der Mühlenbach-Mündung eine kleine Auenlandschaft entstehen. Hierzu wird der Bach auf 350 Meter Länge ausgeweitet und zwei Sohlgleiten sorgen dafür, dass der Mühlenbach gebremst in die Lippe fließt. Die Umgestaltung und ökologische Verbesserung des Mühlenbachs ist ein weiterer Schritt hin zu einem neuen Lippefluss. Und während ich am Fluss-Ufer stehe und auf die Mündung schaue, kann ich mir gut vorstellen, wie schön es an der Lippe sein wird, wenn die Auenlandschaft fertig ist. Dann kann man dort die ortstypischen Tier- und Pflanzenarten beobachten, die hier einen neuen Lebensraum finden werden.

Fotos: Rupert Oberhäuser/EGLV

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