Hier haben die Bürger das Wort

Hier haben die Bürger das Wort

Wie schreitet unsere große Deichverlegung HaLiMa voran? Und worauf müssen sich Anwohner einstellen? In unserem Besuchercontainer stehen wir Ihnen ab sofort regelmäßig Rede und Antwort!

Als wir gestern Mittag zum ersten Mal unseren Besuchercontainer in Haltern-Lippramsdorf für die Bürger öffneten, hatten mein Kollege Gerhard Formanowicz, der HaLiMa-Projektleiter, und ich noch keine rechte Ahnung was uns so erwarten würde. Ehrlich gesagt haben wir für unsere Sprechstunde zwischen 14 und 17 Uhr einige wenige Personen und ein paar mehr oder weniger konkrete Fragen erwartet. Immerhin befindet sich die Baumaßnahme noch in der Vorbereitungsphase und Haltern am Nachmittag…nun ja…ich habe unterwegs mehr Kühe und Pferde als Passanten gezählt. Auch zum aktuellen Stimmungsbild vor Ort vermochten wir keine Prognose abzugeben. Über eine Großbaustelle vor der Haustür freut sich natürlich keiner – auch wenn wir mit der Deichverlegung in Haltern-Lippramsdorf und Marl langfristig entscheidend zum Hochwasserschutz beitragen.

Interesse übertraf Erwartungen

Was letztlich passierte, überraschte uns über alle Maßen positiv! Bereits um halb zwei betrat der erste Besucher unsere Räume. Der zweite Vorsitzende des Fischereivereins Marl wollte von uns wissen, ob das Projekt Angelverbote mit sich bringen würde. Allen Petrijüngern, denen die gleiche Frage unter den Nägeln brennt, sei an dieser Stelle übrigens verraten: Nein, wir haben unsererseits zurzeit keine derartigen Einschränkungen ausgesprochen! Und offenbar ist der Informationsbedarf noch größer: Um kurz nach zwei zählten wir schon 10 Besucher und diskutierten die dringlichsten Fragen der Bevölkerung in größerer Runde. Mögliche räumliche Einschränkungen der Zuwege zum Wasser, der Brücken oder der Radwege sorgen die Halterner und Marler derzeit am meisten.

Ruhe nach dem ersten Besucheransturm: Projektleiter Gerhard Formanowicz (2. v. l.) beantwortet Detailfragen.

Ruhe nach dem ersten Besucheransturm: Projektleiter Gerhard Formanowicz (2. v. l.) beantwortet Detailfragen.

Dialog ist das A und O

Am Ende des Tages konnten wir insgesamt rund 23 Besucher zählen. Eine stolze Bilanz für den ersten Tag, wie wir finden! In den zahlreichen Gesprächen ist uns auf jeden Fall klar geworden, wie wichtig Dialogbereitschaft bei der Durchführung einer so groß angelegten Maßnahme ist. Die Bürger fühlen sich wahrgenommen mit ihren Bedürfnissen. Und auch wir sind dankbar für Fragen, Anregungen und Wünsche. Nur so können wir wissen, was Sie bewegt. Deshalb laden wir jetzt alle 14 Tage mittwochs zwischen 14 und 17 Uhr in unseren Besuchercontainer am Oelder Weg neben dem Café zum alten Bahnhof ein. Schauen Sie doch einfach mal auf eine Tasse Kaffee vorbei – wir freuen uns!

 

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