Kirchderner Graben erhält Natur zurück

Kirchderner Graben erhält Natur zurück

Unsere Volontärin hat sich in Dortmund umgeschaut.
Genau zwölf Tage gehöre ich nun zum Team der Pressestelle. Die ersten Fragen sind geklärt, ich habe mir einen Überblick verschafft und täglich prasselt neuer Input auf mich ein. Und so bin ich diese Woche über den Kirchderner Graben „gestolpert“. Kirchderner Graben – darüber möchte ich mehr erfahren. Wie ist der Stand im Dortmunder Norden? Ist der Fluss schon frei von Abwasser oder würde ich mit der Nase rümpfen?

Schnell erfahre ich: Durch den Kirchderner Graben fließt kein Abwasser mehr und das seit 2015 – ein Schritt in die richtige Richtung. So richtig schön schaut es hier aber noch nicht aus. Auf vielen Metern kann ich den Gewässerverlauf von einem Punkt aus überschauen. Warum? Weil der Fluss schnurgerade von A nach B fließt, eingepfercht in die auch mir als Neuling sehr bekannte Betonschale. Und genau das werden wir, der Lippeverband, in naher Zukunft ändern.

 

Der Kirchderner Graben fließt schnurgerade. Foto: Rupert Oberhäuser/EGLV

Der Kirchderner Graben fließt schnurgerade. Foto: Rupert Oberhäuser/EGLV


Die Natur kehrt zurück
Schon im Mai geht es los. Wir nehmen 12,6 Millionen Euro in die Hand, um dem Kirchderner Graben auf 7,5 Kilometer ein Stück Natur zurückzugeben. Wie das funktioniert? Der kalte graue Beton kommt weg und das gesamte Gewässer wird kurvenreicher gestaltet. Gerade am Oberlauf, wo keine Häuser das Gewässer säumen, wird sich der Kirchderner Graben in Zukunft durch die Landschaft schlängeln.

Und pünktlich zum Frühjahr 2021 kommen nicht nur Naturfreunde auf ihre Kosten, nein, auch Radfahrer im Gebiet haben Grund zur Freude. Ein 1,6 Kilometer langer Radweg lädt zum Genießen der zurückgewonnenen Natur ein.

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