Meine total verrückte Woche!

Meine total verrückte Woche!

Wieso ich durch Kanäle und Öfen kroch – und dabei auch noch Spaß hatte…

Heiß war es in der Verbrennungsanlage - dabei war sie noch nicht einmal in Betrieb... Foto: Rupert Oberhäuser

Heiß war es in der Verbrennungsanlage – dabei war sie noch nicht einmal in Betrieb… Foto: Rupert Oberhäuser

Die vergangene Woche hatte es echt in sich: Mehrere Termine führten dazu, dass ich mich in völlig verrückten Situationen wiederfand. Aber der Reihe nach: Am Montag stand zunächst ein Drehtermin mit n-tv an. Die Reporterin filmte auf unserer Baustelle für den Abwasserkanal Emscher (AKE) in Oberhausen. Das Highlight des Tages war definitiv die Fahrt mit dem Tunnelzug bis nach ganz vorne, wo in der Tunnelbohrmaschine in rund 40 Metern Tiefe die Rohre für den AKE zusammengefügt werden. Es ist eng und heiß hier drinnen, der Bewegungsradius hält sich in Grenzen, doch der Emscher-Umbau wird hier besonders greifbar. Hier sind wir an der Quelle unseres aktuellen Kerngeschäfts – der AKE ist die Grundvoraussetzung für die Renaturierung der Emscher.

Aufgrund seines Gefälles muss der AKE mehrfach auf der Strecke zwischen Dortmund und Dinslaken gepumpt werden. Die Baustelle für das Pumpwerk Oberhausen ist dabei das zurzeit tiefste Erdloch beim Emscher-Umbau: 46 Meter tief und 45 Meter im Durchmesser! Hier hatte ich nun am Dienstag einen Besichtigungstermin, der mich einmal mehr ins Staunen versetzt: Die Baugrube ist einfach gigantisch! Meine Eindrücke hier stellen das klare Gegenteil der beengten Tunnelgänge im AKE dar, aber so ein bisschen Abwechslung tut auch mal gut. Das Gute an der Pumpwerksbaustelle: Die Luft im Freien ist weniger stickig als im Kanal…

Stickig, heiß und eng
Stickig, heiß und eng – so lautete das Programm dann aber wieder am Mittwoch, denn diesmal begleite ich den Vorstandsvorsitzenden der Emschergenossenschaft, Dr. Uli Paetzel, bei einem Vor-Ort-Termin in unserer Klärschlammverbrennungsanlage in Bottrop. Geführt werden wir von den Kollegen Alexander Knake und Oliver Melcher. Zunächst müssen wir aber die richtige Montur anlegen: Sicherheitsschuhe, Ganzkörperschutzanzug, Helm und Atemmaske. Um es kurz zu machen: Ich habe an diesem Tag so viel geschwitzt, dass ich die Sporteinheit am Abend sausen lassen konnte…:-) Stickig, heiß und eng war es in dieser Woche – aber ganz im Ernst: Noch näher und intensiver konnte man die Arbeit der Emschergenossenschaft nicht erleben. Insofern hat es sich mehr als gelohnt. Nun aber genug der Worte, ich lass mal lieber Bilder sprechen:

Fotos: Rupert Oberhäuser & Ilias Abawi

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