Taucheinsatz im Nachklärbecken

Taucheinsatz im Nachklärbecken

Was passiert, wenn ein Zulauf verstopft ist…? In Bottrop musste ein Industrietaucher kürzlich „Großreinemachen“ .

Jüngst passierte in unserer Kläranlage Bottrop etwas, was nicht passieren sollte, aber doch eben immer vorkommen kann: Der Zulauf zu den Nachklärbecken war verstopft!

Die Nachklärbecken auf der Kläranlage Bottrop. Foto: Aleksander Preuß

Die Nachklärbecken auf der Kläranlage Bottrop. Foto: Aleksander Preuß

Um die Becken nicht erneut vollständig entleeren zu müssen und somit etwa 3000 Kubikmeter Wasser abzulassen, engagierten wir kurzfristig einen Industrietaucher zum „Putzen“ der Einläufe.

Es geht abwärts! Tief unten im gereinigten Abwasser macht sich der Taucher an die Arbeit. Foto: Aleksander Preuß

Es geht abwärts! Tief unten im gereinigten Abwasser macht sich der Taucher an die Arbeit. Foto: Aleksander Preuß

Mit fachmännischer Unterstützung und dem Einsatz eines Gerätes, das an eine elektrische Klobürste erinnert, konnte der Regelbetrieb schnell wieder aufgenommen werden.

Mit einer Art elektrischer Klobürste wurde der verstopfte Einlauf schließlich gereinigt. Foto: Aleksander Preuß

Mit einer Art elektrischer Klobürste wurde der verstopfte Einlauf schließlich gereinigt. Foto: Aleksander Preuß

Die sogenannte Nachklärung bildet die letzte Stufe einer biologischen Abwasserreinigung. Hier wird eine Trennung des Wasser-Schlamm-Gemisches vorgenommen und anschließend das gereinigte Wasser zurück in die Emscher geleitet. So auch auf unserer Kläranlage in Bottrop, wo in 36 Nachklärbecken diese mechanische Trennung vorgenommen wird. Mit einer Ausbaugröße von 1,34 Millionen Einwohnerwerten ist unser Emscherklärwerk Bottrop eine der größten Kläranlagen Deutschlands.

Beitrags- und Teaserbild: Aleksander Preuß

 

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