Viel los demnächst in Hamm!

Viel los demnächst in Hamm!

Startschuss für eine ganze Reihe an Baumaßnahmen des Lippeverbandes.
„Sauberes Regenwasser gehört nicht in den Schmutzwasserkanal, sondern ins Gewässer“, sagte heute unser Chef Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender des Lippeverbandes. Um den Herringer Bach in Hamm künftig mit mehr sauberem Regenwasseranteil zu versorgen, bauen wir ein neues Pumpwerk und einen neuen Stauraumkanal zur Trennung von Regenwasser und Abwasser. Am Dienstag feierten Dr. Paetzel, Hamms Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann und Dr. Emanuel Grün, unser Technik-Vorstand beim Lippeverband, mit dem ersten Spatenstich den Startschuss für die bis Ende 2017 dauernde Baumaßnahme. Der Lippeverband investiert dafür zirka 6,6 Millionen Euro.

Dr. Emanuel Grün, Dr. Uli Paetzel und OB Thomas Hunsteger-Petermann beim 1. Spatenstich. Foto: Rupert Oberhäuser/Lippeverband

Dr. Emanuel Grün, Dr. Uli Paetzel und OB Thomas Hunsteger-Petermann beim 1. Spatenstich. Foto: Rupert Oberhäuser/Lippeverband

 Aber was genau macht eigentlich eine Regenwasserbehandlungsanlage? Bzw.: Wie trennt man sauberes Regenwasser von schmutzigem Abwasser?

Nun: Bei starken Regenfällen wird das Mischwasser zunächst in einem großen Stauraumkanal „angehalten“ und beruhigt. Dabei kommt das physikalische Gesetz der Schwerkraft zum Tragen: Die schwereren Schmutzsedimente setzen sich nach unten ab und können gedrosselt durch eine Ableitung in den unterirdischen Abwasserkanal Herringer Bach transportiert werden.

Das oben schwimmende weitestgehend saubere und nicht-klärpflichtige Regenwasser dagegen kann nach Erreichen einer bestimmten Menge und Höhe ins Gewässer Wiescher Bach „schwappen“. „Auf diese Weise werden unsere Kläranlagen entlastet, da dort das saubere Regenwasser nicht noch einmal gereinigt werden muss. Ebenfalls entlastet werden aber in erster Linie unsere Abwasserkanäle. Besonders in Starkregenfällen verbessert sich dadurch unser Hochwassermanagement, da die Kanäle nicht so schnell volllaufen. Gleichzeitig profitiert das offene Gewässer von der Frischzellenkur, denn dort gehört das saubere Regenwasser hin: in die Bäche und Flüsse“, so Uli Paetzel.

Die Wasserqualität im Herringer Bach wird sich mit dieser Baumaßnahme erheblich verbessern. Für die Stadt Hamm bedeutet der heutige Tag zudem den Startschuss für eine ganze Reihe an Bauaktivitäten des Lippeverbandes, die unter anderem das Hochwassermanagement in unserem Stadtgebiet weiter verbessern werden“, sagt Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann. So wird der Lippeverband im kommenden Jahr unter anderem das veraltete Pumpwerk in der Hoppeistraße komplett erneuern sowie neue Einleitungen in den Hoppeibach sowie in den Herringer Bach erstellen. Darüber hinaus wird der Hoppeibach weiter oberhalb einen unterirdischen Abwasserkanal erhalten, der künftig die Schmutzwasserfracht aufnehmen wird.

Im System des Hoppeibachs werden wir bis 2019 einiges bauen. Grafik: Michael Walkstein/Lippeverband

Die Wasserqualität im Herringer Bach wird sich mit dieser Baumaßnahme erheblich verbessern. Für uns als Lippeverband sowie für die Stadt Hamm bedeutet der heutige Tag zudem den Startschuss für eine ganze Reihe an Bauaktivitäten im Stadtgebiet, die vor allem das Hochwassermanagement in Hamm weiter verbessern werden. So werden wir im kommenden Jahr unter anderem das veraltete Pumpwerk in der Hoppeistraße komplett erneuern sowie neue Einleitungen in den Hoppeibach sowie in den Herringer Bach erstellen. Darüber hinaus wird der Hoppeibach weiter oberhalb einen unterirdischen Abwasserkanal erhalten, der künftig die Schmutzwasserfracht aufnehmen wird.

Ebenfalls geplant sind ein Hochwasserrückhaltebecken am Hoppeibach sowie ein neues Pumpwerk am Bocksheideweg, das das Pumpwerk an der Fangstraße ersetzen wird. Das Ganze wird zur Folge haben, dass der Hoppeibach teilweise sogar seine Fließrichtung ändern wird! Ja, richtig gelesen, der Hoppeibach wird bald tatsächlich rückwärts fließen!!!

Wie das geht und was das soll? Das verraten wir demnächst hier auf unserem Blog!

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