Was macht eigentlich Erika Brown?

Was macht eigentlich Erika Brown?

Unsere EGLV-Serie: Gesichter der Verbände

Rund 1600 Kolleginnen und Kollegen arbeiten bei Emschergenossenschaft und Lippeverband. In unserer Serie „Gesichter der Verbände“ stellen wir immer freitags eine Mitarbeiterin/einen Mitarbeiter vor. Heute: Erika Brown

Unser Generationenprojekt Emscher-Umbau umfasst nicht „nur“ die Emscher selbst, nein, auch an den Nebenläufen wird tatkräftig gearbeitet, um sie vom Abwasser zu befreien und ihnen wieder ein Stück Natur zurückzugeben. Und das bedarf einer ausgefeilten Projektplanung: Unsere Kollegin Erika Brown ist seit 1993 für die Leitung unterschiedlichster Bauprojekte im Emscher- und im Lippegebiet verantwortlich und seit über zehn Jahren Projektleiterin für das Einzugsgebiet des Landwehrbachs in Herne und Castrop-Rauxel, welches sechs Nebenläufe der Emscher umfasst.

Eine abwechslungsreiche Arbeit: In der Planungsphase verbringt unsere Kollegin viel Zeit im Büro, wenn dann aber erst einmal die Maschinen rollen, fährt Erika Brown raus an die Gewässer. Foto: Klaus Baumers/EGLV

Eine abwechslungsreiche Arbeit: In der Planungsphase verbringt unsere Kollegin viel Zeit im Büro, wenn dann aber erst einmal die Maschinen rollen, fährt Erika Brown raus an die Gewässer. Foto: Klaus Baumers/EGLV

Von der Planung bis zur Umsetzung
Aber was macht eine Projektleiterin eigentlich alles? Im Idealfall kümmert sich die 56-Jährige von der Planung bis zur Umsetzung um ein Projekt. Unterstützt wird sie dabei von einem Team aus unterschiedlichen Büros und Fachplanern in Bereichen wie Bau, Maschinen- und Elektrotechnik, Hydraulik oder auch Vermessung. Während der Planung und Umsetzung ist sie auch immer Ansprechpartnerin für die Behörden und Städte und stellt die Maßnahmen in Politik, bei Verbänden und Bürgerversammlungen vor. Sobald die unterschiedlichen Genehmigungen für die Baumaßnahme vorliegen und die Planungsphase abgeschlossen ist, werden die Bauaufträge vergeben.

Wenn die Maschinen rollen
Und sobald die ersten schweren Maschinen Kurs auf die Nebenläufe der Emscher nehmen, schnappt sich Erika Brown ihren Helm, die Sicherheitsschuhe, die leuchtende Warnweste und fährt raus ans Gewässer. Momentan ist sie viel am Landwehrbach und dem Sodinger Bach in Herne unterwegs: Hier sollen bis 2020 auf rund 6,8 Kilometern Abwasserkanäle verlegt werden, zwei Pumpwerke werden neu, eins umgebaut und diverse Entlastungsbauwerke entstehen. Und immer mit dabei ist unsere Projektleiterin Erika Brown: Kontrolle der Bauarbeiten, Gespräche mit AnwohnerInnen, Budget- und Terminkontrolle, Statusmeldung, all das und vieles mehr gehört mit zu ihrem Aufgabengebiet.

Am Landwehrbach in Herne kontrolliert Erika Brown die Arbeiten an einem unserer Entlastungsbauwerke. Foto: Klaus Baumers/EGLV

Am Landwehrbach in Herne kontrolliert Erika Brown die Arbeiten an einem unserer Entlastungsbauwerke. Foto: Klaus Baumers/EGLV

Nächstes Projekt: Börniger Bach
Sind die Abwasserkanäle verlegt und die ökologische Verbesserung abgeschlossen, übergibt Erika Brown das Gewässer wieder an den Betrieb und dann macht sie sich auch schon ans nächste Werk: Die Planung für den knapp ein Kilometer langen Börniger Bach in Herne rollt langsam an. Anfang 2020 soll auch hier der Abwasserkanal fertig sein und wir rücken dem Ziel der abwasserfreien Gewässer im Emschergebiet wieder ein Stück näher.

Tauchen in der Emscher
Nicht nur auf der Arbeit, sondern auch in ihrer Freizeit dreht sich bei Erika Brown vieles rund um das Element Wasser: Die Taucherausrüstung ist also stets mit im Urlaubsgepäck und natürlich auch die Kamera, so verbindet sie zwei Hobbys – das Tauchen und die Fotografie. Einen Tauchgang durch die Emscher hat unsere Kollegin aber noch nicht unternommen: Na, das wäre doch mal eine Aufgabe für den nächsten Urlaub!

 

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