Was macht eigentlich Maren van der Meer?

Was macht eigentlich Maren van der Meer?

Unsere EGLV-Serie: Gesichter der Verbände

Rund 1.600 Kolleginnen und Kollegen arbeiten bei Emschergenossenschaft und Lippeverband. In unserer Serie „Gesichter der Verbände“ stellen wir immer freitags eine Mitarbeiterin/einen Mitarbeiter vor. Heute: Dr.-Ing. Maren van der Meer.

Die 41jährige Ingenieurin leitet seit dem Frühjahr eine Betriebsgruppe mit besonderen Aufgaben: Zusammen mit ihren 12 Mitarbeitern betreibt sie drei große Industriekläranlagen und die Forschungskläranlage der Emschergenossenschaft am Marienhospital in Gelsenkirchen. Die Abwasservorbehandlungsanlagen der BP-Raffinerie in Scholven, der Lebensmittelfabrik Homann in Bottrop und die Kreislaufwasserbehandlung der Papierfabrik Hamburger Rieger in Gelsenkirchen haben eins gemeinsam: Die vorgeklärten Abwässer werden letztlich unserer Kläranlage Bottrop zugeführt, wo der Reinigungsprozess abgeschlossen wird.

 

Dr.-Ing. Maren van der Meer leitet die Betriebsgruppe Industriekläranlagen mittlere Emscher. Foto: Rupert Oberhäuser

 

Auf unserer Kläranlage am Marienhospital werden verschiedene Technologien zur 4. Reinigungsstufe erprobt. Foto: Klaus Baumers

Diese „Tandem-Lösung“ einer Kombination aus Vorbehandlung auf dem jeweiligen Werksgelände und Endreinigung in der nahe gelegenen Großkläranlage schafft einerseits Kostenvorteile, andererseits ein großes Plus an Sicherheit. Daher ist es nur folgerichtig, dass die Emschergenossenschaft als Abwasserentsorger für die Region auch die Vorbehandlung für Industrieunternehmen in der Umgebung übernommen hat. Für das Team bedeutet dies ein besonders vielfältiges und spannendes Aufgabengebiet, denn jede der betreuten Kläranlagen ist anders, die Abwässer sind ebenso unterschiedlich wie die angewandten Verfahren. Die Abwässer aller vier Anlagen zusammen entsprechen mit rund 228.000 Einwohnerwerten der Abwassermenge einer großen Stadt.

Bevor sie 2013 ins Emscher-Haus kam und sich hier in der Abteilung Abwassertechnik „natürlich“ dem Schwerpunkt Industrieabwässer widmete, hat Maren van der Meer nach ihrer Promotion sechs Jahre lang im Ausland bei einem großen Umwelt-Dienstleister gearbeitet und dort Erfahrungen gesammelt.

Privat ist die Ingenieurin ebenfalls voll im Einsatz: Die Freizeit gehört zuerst der Familie, mit ihrem Mann und den beiden Töchtern verbringt Maren van der Meer die Stunden, die ihr vom Tag bleiben.

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