Weswegen ich an der Emscher posiere…

Weswegen ich an der Emscher posiere…

Deutsche Presse-Agentur recherchiert für ihre Kindernachrichten zum Thema Emscher-Umbau!

An den Phoenix See in Dortmund-Hörde fahre ich ja sowieso immer gerne. Am heutigen Freitag hatte ich aber auch einen wahrlich angenehmen Grund dazu. Unmittelbar an unserem Weinberg oberhalb der Emscher gab es ein Hintergrundgespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Die Reporterin Katharina Heimeier bereitet für die Kindernachrichten (!) ein ganzes Themenpaket rund um unser Vorzeigeprojekt Emscher-Umbau vor – und ich stand ihr heute 90 Minuten lang Rede und Antwort.

Frau Heimeier rückt mich ins richtige Licht. Foto: Lasse Klimpel

Frau Heimeier rückt mich ins richtige Licht. Foto: Lasse Klimpel

Die große Herausforderung dabei: den Emscher-Umbau, dieses riesige wasserwirtschaftliche Projekt, so zu erklären, dass es nicht nur der Laie an sich versteht, sondern eben auch Kinder! Ich gebe alles und fange praktisch beim Urknall an: als die Emscher noch ein normaler Fluss war, dann im Zuge der Industrialisierung zum Abwasserfluss der Region degradiert wurde, wie die Bergsenkungen infolge des Kohleabbaus den Abfluss störten, wie es immer häufiger zu Überschwemmungen kam und sich Krankheiten verbreiteten, weswegen 1899 die Emschergenossenschaft gegründet wurde, das Emscher-System technisch ausgebaut und quasi „einbetoniert“ wurde – und wie wir nach der Nordwanderung des Bergbaus Ende der 1980er-Jahre die Chance ergriffen, der Emscher in einem 30 Jahre umspannenden Generationenprojekt neues Leben einzuhauchen…

Zur Not stelle ich mich auch mal direkt an die Emscher - solange kein Hochwasser droht, ist das ja auch unbedenklich... Foto: Lasse Klimpel

Zur Not stelle ich mich auch mal direkt an die Emscher – solange kein Hochwasser droht, ist das ja auch unbedenklich… Foto: Lasse Klimpel

Kurzum: Die Herausforderung bestand darin, 170 Jahre Revier-Geschichte in 90 Minuten abzuhandeln – und das kindgerecht! Ich denke, dass mir dies ganz gut gelungen ist. Auf das Ergebnis bin ich gespannt, die dpa-Story werden wir sicherlich in naher Zukunft auf den Kinderseiten der Zeitungen nachlesen können…:-)

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