Zukunftsinitiative „Wasser in der Stadt von morgen“

Zukunftsinitiative „Wasser in der Stadt von morgen“

Eine integrale Wasserwirtschaft leistet einen bedeutenden Beitrag für das Leben in den Städten von morgen. Mit der „Zukunftsvereinbarung Regenwasser“ haben die Emscherkommunen vor knapp zehn Jahren gemeinsam mit der Emschergenossenschaft und dem Land Nordrhein-Westfalen einen ersten wichtigen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Auf Initiative der Emschergenossenschaft soll nun eine weitere Kooperation der Region neue Zukunftsperspektiven durch deutlich mehr interdisziplinärer Zusammenarbeit bieten.

Die Anpassung an den Klimawandel ist eine elementare Aufgabe aller Planungen. Der Umgang mit dem Regenwasser als Bestandteil der integralen Wasserwirtschaft in Siedlungsgebieten ist ein Leitthema für nahezu alle Ziele. Wasserwirtschaft hat damit eine tragende Rolle in der Stadtgestaltung und Stadtentwicklung.

Die Vernetzung von Grünzügen und Wasserachsen, temperaturregulierende Wasserflächen, dezentrale Puffer- und Speicherräume zum Rückhalt von Starkregen, die Gestaltung von urbaner Landschaft mit der Bewirtschaftung von Regenwasser sind elementare Bestandteile in der ökologischen Stadtentwicklung und der Anpassung und Minderung der Klimawandelfolgen.

Ein Ausgangspunkt für die künftige intensivere Zusammenarbeit könnte unter anderem auch das als Pilotprojekt mit der Stadt Herten entwickelte Kooperationsmodul „ZuGaBe“ sein. Das Akronym steht für „Zukunftschancen ganzheitlich betrachten“. Dabei geht es um ein konkretes und praxisorientiertes GIS-gestütztes Planungsmodul.

Das Programm zeigt die Potenziale des Zusammenwirkens von integraler Wasserwirtschaft und Stadt- und Freiraumplanung mit anderen Fachdisziplinen auf. Es hilft, Synergien zwischen verschiedenen Handlungsfeldern zu erkennen und Chancen für eine Stadtentwicklung mit Blick auf Wasserthemen zu ermitteln.

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