Lippepegel leuchtet in Lünen

Lippepegel leuchtet in Lünen

Wie hoch steht das Wasser der Lippe? In Lünen sieht man das jetzt auf einen Blick – und zwar ganz genau…

Unser Lippeverbands-Pegelhäuschen direkt gegenüber dem „Cineworld“-Kino in der Lüner Innenstadt steht schon seit vielen Jahren an seinem Platz. Bisher hat sich niemand für das unscheinbare Gebäude am Fluss interessiert. Seit letztem Freitag aber kann man hier den Wasserstand direkt verfolgen – ein Display zeigt den aktuellen Pegelstand der Lippe und zusätzlich eine Kurve mit der Entwicklung der letzten Tage.

Auf einmal im Blickpunkt: Unser Pegelhäuschen in der Lüner Innenstadt, daneben die Hochwasserschutzmauer an der Lippe, die von der Künstlergruppe „Die Urbanisten“ bunt gestaltet wurde.

Bei der Einweihung des umgebauten Pegelhäuschens, das jetzt die große Anzeigetafel trägt, ist es schon dunkel. Umso heller leuchtet die Schrift auf dem Display, nachdem unser Vorstands-Chef Uli Paetzel und der Technische Beigeordnete der Stadt Lünen, Arno Reeker, gesprochen haben und die Anlage anschließend eingeschaltet wird. 2,76 Meter zeigt der Pegel an diesem Nachmittag, für Lünen ein mittlerer Wert, die Tage davor stand die Lippe schon deutlich höher.

Uli Paetzel spricht zur Einweihung des neuen Lippepegels in Lünen.

 

Technischer Beigeordneter Arno Reeker vertritt die Stadt Lünen.

 

Denn das muss man wissen: Pegel ist nicht gleich Pegel, darum bedeuten gleiche Wasserstände auch nicht überall das Gleiche. Zeitgleich mit den 2,76 Meter in Lünen wurden in der Lippe in Dorsten über 6 Meter gemessen, denn hier hat sich der Fluss tief in sein Bett eingegraben. Der Unterschied: In Dorsten kann man den Pegel nicht vor Ort ablesen. Vielleicht kommt das noch. Denn die Pegelanzeige in Lünen wurde aus Fördermitteln der Kooperation „Gemeinsam an der Lippe“ finanziert, und da ist Dorsten auch dabei.

Weitere Lippepegel unterhalten wir übrigens in Hamm, Haltern und Wesel. Man kann die Werte online unter www.eglv.de/wasserportal/aktuelles/wetterpegelstaende/ abrufen.

Fotos: Jannis Reichardt/ Bande für Gestaltung

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