Das grosse Emscher-ABC

Das grosse Emscher-ABC

Ein Gastbeitrag der besonderen Art von Norbert Schaldach, dem „Emschermenschen“!

Die Emschermündung in Dinslaken markierte nach zehn Wochen das Ende einer besonderen Forschungsreise. Foto: Ilias Abawi/Emschergenossenschaft

Die Emschermündung in Dinslaken markierte nach zehn Wochen das Ende einer außergewöhnlichen Forschungsreise. Foto: Ilias Abawi/Emschergenossenschaft

Vor genau drei Monaten ist Norbert Schaldach zu seiner Emschermensch-Reise in Holzwickede gestartet. Seit zwei Wochen ist er wieder daheim und präsentiert uns nun als kleines Reiseresümee sein großes „Emscher-ABC“:

A – wie Anfang bzw. Abawi
Ilias Abawi, Pressesprecher der Emschergenossenschaft. Der Erste, der verstanden hatte, worum es mir ging.

B – wie Bottrop
Heimat einer mächtigen Kläranlage und einer kräftigen Pumpstation, deren Insassen mich herzlich aufgenommen haben.

C – wie Castrop-Rauxel
Hier betreiben Willi Möller, Dieter Pröve und viele andere alte Kumpel ein beeindruckendes Bergbaumuseum.

D – wie Dinslaken
Seit 1949 mündet hier die Emscher in den Rhein. Ich bin hier geboren und aufgewachsen.

E – wie Emscher
Seit über hundert Jahren der geduldigste, fleißigste und wichtigste Fluss des Ruhrgebietes.

F – wie Fahrrad
Ohne mein Fahrrad wäre die Forschungsreise undenkbar gewesen. Treu und flink hat es mich überall hingetragen.

G – wie Gelsenkirchen
Standort des tiefsten Bauwerks unseres Landes. Hier entsteht eine Mega-Pumpstation für den Abwasserkanal Emscher. Ich durfte sie besichtigen.

H – wie Herne
Sitz des beeindruckenden Lukas-Hospizes. Hier leisten Brigitte Mondrik, Anneli Wallbaum und viele andere eine wichtige Arbeit.

I – wie Insel
Von Castrop-Rauxel bis Oberhausen bilden Emscher und Rhein-Herne-Kanal eine Insel. Meine Lieblingsinsel.

J – wie Jahrmarkt
Der größte Jahrmarkt von NRW ist die Crangerkirmes. Sie findet direkt neben der Emscher statt.

K – wie Kunst
Weil die Emscher ein großes Kunstwerk ist, wird sie durch imposante Ereignisse der Emscherkunst erfolgreich garniert.

L – wie Langeweile
Unbekannter Zustand auf Forschungsreisen entlang der Emscher.

M – wie Menschen
Circa 300 Menschen habe ich auf meiner Reise kennengelernt. Mit ihnen geplaudert, gegessen, getrunken, gelacht und geschwiegen.

N – wie Nordpol
Ich trete ein für die Verlegung des Nordpols an die Emscher (in Höhe Herne). Damit sich die Erde um die Emscher dreht.

O – wie Oberhausen
Hier verbrachte mein Opa Gustav seine letzten Lebensjahre, hier sah ich die Uraufführung der TV-Serie Raumpatrouille Orion.

P – wie Pumpwerk
Ohne die unzähligen zuverlässigen Pumpwerke würde das Emscherland unter Wasser stehen.

Q – wie Quelle
Die Emscherquelle: sehr niedlich und idyllisch.

R – wie Recklinghausen
Hier arbeiten meine Frühstücksheldinnen Stephanie Heupel, Claudia Witt, Media Dedic.

Die Emscher an einem sonnigen Abend in Dinslaken. Foto: Norbert Schaldach/Emschermensch.de

Die Emscher an einem sonnigen Abend in Dinslaken. Foto: Norbert Schaldach/Emschermensch.de

S – wie Sonnenuntergang
Sonnenuntergang an der Emscher ist immer schön. Vgl.: Foto oben aus Dinslaken.

T – wie Tetraeder
Mit dem Fahrrad die Halde Beckstraße in Bottrop erobert. Dann den riesigen Stahl-Tetraeder erkrabbelt. Großer Blick auf das Emscherland.

U – wie Umwelt
Die Umwelt dankt für das gewaltige Projekt der Emscher-Renaturierung.

V – wie Vergangenheit
Mit der Vergangenheit der Emscher werde ich mich noch mehr befassen.

W – wie Wanne-Eickel
Gutes Kneipenleben. Auch gut: „Der Mond von Wanne-Eickel“, 1962 ein Hit von Friedel Hensch und den Cyprys.

X – wie XYZ
Der Rest wird noch zu erzählen sein…

Anmerkung der Blog-Redaktion: Lieber Herr Schaldach, vielen herzlichen Dank für diesen Gastbeitrag der ganz anderen Art!

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